PE Stadt sollte gegen Wildschweinzaun durch Kollunder Wald klagen

Zur Aussage des zuständigen dänischen Ministers Mogens Jensen, die Ausrichtung des Wildschweinzauns entlang der Grenze – und somit durch den Kollunder Wald – beizubehalten, sagt der Flensburger Europaabgeordnete der Grünen, Rasmus Andresen:

„Der Zaunverlauf mitten durch den Kollunder Wald ist ein weiterer Tiefpunkt im Wildschweinstreit mit Dänemark. Aufgrund der nicht geklärten Rechtslage fordere ich die Stadt Flensburg auf, gegen die Entscheidung des dänischen Ministeriums zu klagen. Auch wenn der Zaun laut des Ministers lediglich dem Schutz vor der afrikanischen Schweinepest dienen soll, ist die politische Symbolwirkung nicht von der Hand zu weisen.

Gemeinsam mit meiner dänischen Kollegin im Europaparlament, Margrete Auken, habe ich vor zwei Wochen zudem eine Anfrage zum Umgang der EU-Kommission mit dem Wildschweinzaun an der deutsch-dänischen Grenze gestellt und die EU-Kommission gebeten, ihre Erkenntnisse über die schädlichen Auswirkungen auf Wildtiere wie Hirsche und ihre Bemühungen gegenüber der dänischen Regierung für eine Aufgabe des Projekts darzustellen.

Für uns ist klar: Der Wildschweinzaun ist kein effektives Mittel, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Der Zaun hat bedeutende Auswirkungen auf die Tierwelt und stellt für viele Wildtiere eine bedeutende Gefahr dar. „

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