PE Schleswig-Holstein sollte schnell und unkompliziert helfen

Zu der Entscheidung der Landesregierung Patient*innen aus besonders stark betroffenen europäischen Gebieten in schleswig-holsteinischen Kliniken aufzunehmen, wenn es ein europäisches Solidaritätskontingent gibt, sagt der grüne schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Rasmus Andresen:

„Corona-Patient*innen aus anderen Ländern in Schleswig-Holstein aufzunehmen ist ein wichtiges Zeichen europäischer Solidarität. Ich freue mich über die Bereitschaft der Landesregierung, Patient*innen aus Italien und anderen schwer getroffenen Regionen bei uns eine Behandlung zu ermöglichen. Gerade in Zeiten der Krise und trotz geschlossener Grenzen ist es wichtig, dass wir in Europa eng zusammenarbeiten, um den Virus zu besiegen.

Eine europaweite Koordination eines Solidaritätskontingents ist ein gutes Ziel, dass wir auf EU-Ebene gerne vorantreiben. Unabhängig davon sollte Schleswig-Holstein jedoch so schnell wie möglich handeln und die Gesundheitssysteme in Italien oder Spanien entlasten. Bundesländer wie Baden-Württemberg und Sachsen sind da gute Beispiele für unkomplizierte Hilfe.

Auch mit Dänemark sollte die Landesregierung in engem Kontakt bleiben, um eine bestmögliche Versorgung für Menschen auf beiden Seiten der Grenze zu ermöglichen. Dänische Corona-Patient*innen sollten zum Beispiel bei Bedarf auch in Flensburg stationär behandelt werden können.“

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