PE Konversionstherapien und Diskriminierung haben in Schleswig-Holstein keinen Platz

Die Jamaika-Koalition wird in der kommendem Landtagstagung vom 6. bis 8. März eine Initiative gegen sogenannte Homo-Heilungen in den Landtag einbringen. Die Landesregierung wird durch die Koalitionsfraktionen aufgefordert, sich im Bundesrat für Gesetze zum Verbot von Konversationstherapien an Homosexuellen einzusetzen. Dazu sagt der queerpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

Es ist skandalös und ein harter Verstoß gegen die Menschenrechte, dass Konversionstherapien bei Homosexuellen Menschen in unserem Land durchgeführt werden. Ganz egal ob Gesprächstherapien oder körperliche Maßnahmen wie Elektroschocks oder eiskalte Duschen, Konversionstherapien haben das Ziel, Homosexuellen einzureden, dass ihre sexuelle Orientierung eine Krankheit ist. Psychische wie körperliche Langzeitschäden sind die Folge.

Es ist skandalös, dass Ärzt*innen und christliche Freikirchen, die auch in Schleswig-Holstein ansässig sind, sogenannte Konversionstherapien bewerben oder durchführen. Schleswig-Holstein ist ein buntes Land, Konversionstherapien und Diskriminierung haben hier keinen Platz.

Wir müssen alles Erdenkliche tun, um diese widerlichen Therapien zu verhindern und unter Strafe zu stellen. Konversionstherapien gehören geächtet. Dass Ärzt*innen diese teilweise über die Krankenkassen als Behandlung abrechnen können, muss gestoppt werden.

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