PE Grüner Wasserstoff ist die Chance für Schleswig-Holstein

Heute, am 08.07., hat der Klimaschutz-Kommissar Frans Timmermanns die Wasserstoffstrategie der EU vorgestellt. Die Strategie enthält gute Elemente. Die Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament lehnt jedoch aus fossilen Energien gewonnenen Wasserstoff wegen negativer Klimaauswirkungen und wirtschaftlicher Folgekosten ab und fordert grünen Wasserstoff komplett aus erneuerbaren Energien. Die Fokussierung und Produktion von grünem Wasserstoff ist auch für Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung. Der Norden kann hier besonders profitieren.

Der schleswig-holsteinische Europaabgeordenete und Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, Rasmus Andresen kommentiert:

„Nur grüner Wasserstoff ist wirklich nachhaltig. Und nur ein massiver Ausbau erneuerbarer Energien kann eine ausreichende Verfügbarkeit sicherstellen. Hier liegt die große Chance für Schleswig-Holstein, seine Potenziale zu nutzen und eine Vorreiterregion für ganz Europa zu werden.

Da Wasserstoff aus fossilen Quellen klimaschädlich ist, aber auch im Interesse Schleswig-Holsteins setzen wir Grüne uns in Brüssel dafür ein, dass nur Wasserstoff aus erneuerbaren Energien mit EU-Geldern gefördert wird. 

Währenddessen müssen auch Land und Bund alle Weichen stellen, um den Bau von weiteren Wasserstoffanlagen im Norden zu ermöglichen. Die gestern in Nordfriesland in Betrieb genommene Anlage der Firma GP Joule ist ein gutes Zeichen in welche Richtung es gehen muss. Mehr Wind- und Solarenergie für ausschließlich grünen Wasserstoff.“

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