PE Für das Klima streiken, an der Rettung des Klimas arbeiten

Der schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Rasmus Andresen hat heute (29.11.19) am Klimastreik in seiner Heimatstadt Flensburg teilgenommen, um mit tausend Menschen in Flensburg ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. 

Gleichzeitig kämpft Andresen im Europäischen Parlament für wirkungsvolle Maßnahmen um die Klimakrise zu stoppen. Das Europäische Parlament hat gestern, auch mit der Stimme Andresens, den Klimanotfall ausgerufen. Am Mittwoch hat das Parlament den EU Haushalt verabschiedet. Auch auf die Initiative von Andresen hat das Parlament in den EU Haushalt 500 Millionen mehr für Klimaschutz aufgenommen als ursprünglich vorgesehen. Dazu sagt Rasmus Andresen: 

„Die vielen Menschen, die heute in Schleswig-Holstein, Europa und auf der ganzen Welt auf die Straßen gegangen sind, zeigen erneut, dass dringend mehr zur Rettung unseres Klimas getan werden muss. Ein großes Danke an alle, die auch heute wieder und mit viel Ausdauer für unser Klima kämpfen. Wer glaubt, dass die Klimabewegung einschläft, irrt. Sie ist lebendig und macht weiter Druck.

Die Maßnahmen der Bundesregierung und vieler weiterer Staaten gehen nicht weit genug. Wir müssen jetzt auf allen Ebenen konsequent handeln, um entscheidende Kipppunkte im Klimasystem zu verhindern. In Brüssel haben wir im Europaparlament daher in einem ersten Schritt den Klimanotstand ausgerufen, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Mit dem Haushalt der EU für 2020 haben wir Grüne einen weiteren wichtigen Erfolg für unser Klima erreichen können. Es ist der grünste Haushalt der Geschichte mit einer halben Milliarde Euro an zusätzlichen Klimainvestitionen.

Wir Grüne fordern einen Green New Deal für die EU mit massiven Investitionen für umweltfreundliche und kostengünstige Bahnen, saubere Luft und eine ökologische Agrarförderung. Wenn wir es mit unserem Klima ernst meinen, müssen hier alle demokratischen Fraktionen im Europaparlament zusammenarbeiten. Dazu brauchen wir ein Klimainvestitionspaket und einen schnellen Kohleausstieg. Es ist wichtig, dass weiterhin viele Menschen von der Straße die Bundesregierung und EU Kommission unter Druck setzen.“

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