PE Ein Zentrum für eSports in Flensburg

Die grüne Ratsfraktion möchte die Verwaltung beauftragen, ein Konzept für ein Zentrum des eSports in Flensburg zu erarbeiten. Dazu bringen die Grünen am 15. Mai in den Ausschuss für Bildung und Sport und am 22. Mai in den Jugendhilfeausschuss einen Antrag ein. Mit den Fördermitteln des Landes Schleswig-Holstein soll ein Zentrum für eSports in Flensburg entstehen, dass bestehende Strukturen mit einbindet. Besonders im Vordergrund sollen dabei auch die Vermittlung von Medienkompetenz und Möglichkeiten zum professionellen Training inklusive physischem Ausgleich stehen.

Dazu sagt Clemens Schmidt, grüner Ratsherr und Mitglied im Ausschuss für Bildung und Sport:

„Wir Grüne wollen eSports in die Mitte der Gesellschaft holen. Viele tausend Spieler*innen betreiben bereits eSports, es gibt Profiligen und einzelne Vereine haben wichtige Pionierarbeit geleistet. Wir wollen eSports in Flensburg ein Zuhause geben, einen Anlaufpunkt für Spieler*innen und Interessierte und damit ein Zentrum für den Breitensport im eSport. Damit schaffen wir einen Begegnungsort außerhalb des Internets und ermöglichen für Jugendliche das Erlernen eines gesunden Umgangs mit Videospielen unter professioneller Betreuung. Besonders wichtig ist uns daher die enge Zusammenarbeit mit allen lokalen Akteuren wie bestehenden Vereinen, Trägern von Jugendhilfeeinrichtungen und den Flensburger Hochschulen. Damit können wir Flensburg zu einem Hotspot des eSports zwischen Sonderborg und Kiel machen.“

Rasmus Andresen, grüner Ratsherr und Landtagsabgeordneter, ergänzt:

„Es ist richtig, dass wir eSports und Gaming aus den Jugendzimmern holen und gesellschaftlich einbetten. Nachdem wir im Landtag Fördermittel für eSports bereitgestellt haben, freue ich mich, dass wir in Kiel und Flensburg lokale Initiativen starten. So schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit junge Menschen gemeinsam und pädagogisch begleitet eSports betreiben können. 

Dänemark hat mit eSports-Zentren wie in Sonderborg bereits gezeigt, wie Computerspielen und professioneller Sport gesellschaftlich eingebunden werden können. Kiel und Flensburg können nun Vorbild für die weitere Entwicklung in Deutschland werden.“

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