Rede/PE Die Christopher Street Day-Bewegung hat Anerkennung durch den Landtag verdient

Die Christopher Street Day-Bewegung ist eine der größten und buntesten Menschenrechtsbewegungen weltweit. Sie setzt sich für Vielfalt und Selbstbestimmung ein. Sie ist 1969 in New York vor ernstem Hintergrund und aus Protest gegen gewaltsame Razzien der New Yorker Polizei entstanden. Heute ist sie bunter und fröhlicher, aber nicht minder politisch.

An vielen Orten der Welt werden Homo-, Trans- oder Intersexuelle diskriminiert und verfolgt. Auch bei uns in Deutschland sind LGBTIQ* nicht gleichgestellt. Trans- und Inter*menschen werden durch das Personenstandsrecht und die Gesundheitspolitik an einem selbstbestimmten Leben gehindert. Die Selbstmordrate bei LGBTIQ*-Jugendlichen ist bis zu fünf Mal höher als bei heterosexuellen Jugendlichen.

Der Christopher Street Day demonstriert Vielfalt und gibt Menschen Rückhalt. In Kiel und Lübeck gibt es seit vielen Jahren Christopher Street Days, die ehrenamtlich organisiert werden. In Flensburg findet seit letztem Jahr zum internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai ein Rainbow- und Womensmarch statt.

Wir wollen diese wichtige ehrenamtliche Arbeit anerkennen und freuen uns, dass Landtagspräsident Klaus Schlie seine Bereitschaft erklärt hat, gemeinsam mit den Fraktionen die Organisator*innen und queere Verbände zu empfangen.

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