PM Unser Ziel bleibt eine diskriminierungsfreie Gesellschaft

Zum heutigen (17. Mai 2017) Aktionstag gegen Homophobie sagt der queerpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

Unser Ziel bleibt eine diskriminierungsfreie Gesellschaft

Wie die Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im Januar gezeigt hat, haben wir noch einen weiten Weg zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft vor uns. 40 Prozent der Menschen sagen, dass sie ein Problem damit hätten, wenn ihr eigenes Kind homosexuell wäre. Fast genauso viele finden es unangenehm, wenn sich zwei Männer küssen, ‚Schwul‘ ist immer noch ein beliebtes Schimpfwort auf den Schulhöfen. Besonders im persönlichen Bereich ist von Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt nichts zu spüren und Homophobie allgegenwärtig.

Viele junge, queere Menschen trauen sich deswegen nicht, offen zu ihrer sexuellen Identität zu stehen, aus Angst vor Mobbing in der Schule und Ausgrenzung durch Freunde und Familie. Deshalb sind Aufklärungsprojekte zu sexueller Vielfalt in der Schule und die Emanzipationsarbeit der verschiedenen LGBTQ*-Gruppen besonders wichtig. Wir haben in der auslaufenden Wahlperiode die Antidiskriminierungsarbeit gestärkt. Die LGBTIQ* können sich darauf verlassen, dass wir konsequent für gleiche Rechte weiter kämpfen werden.

Von einer zukünftigen Landesregierung erwarten wir, dass sie die Emanzipationsarbeit von Vereinen, Projekten und Gruppen durch eine institutionelle Fünf-Jahres-Förderung unterstützt, um auf dem Weg zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft ein gutes Stück weiterzukommen. Wir sind die Stimme für ein diskriminierungsfreies, buntes und tolerantes Schleswig-Holstein.

Rasmus Andresen nimmt heute am Rainbow Walk und Womens March in Flensburg teil.

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