PM Flensburger Hochschulen: Grüne bringen Licht ins Dunkel

In einer Presseerklärung kritisiert der Flensburger Landtagsabgeordnete der SPD, Heiner Dunckel, hochschulpolitische Unklarheit im Koalitionsvertrag der Kieler Jamaica-Koalition. Dazu sagt der Flensburger Landtagsabgeordnete der Grünen, Rasmus Andresen:

„Mit Schwarzmalerei ist in der Diskussion um unsere Hochschulen niemandem geholfen. Daher bringe ich gern etwas Licht ins Dunkel:
Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, in der ab 2020 beginnenden neuen Zielvereinbarungsperiode die Grundfinanzierung unserer Hochschulen weiter zu stärken und zusätzlich zur bis 2019 laufenden Vereinbarung weitere 30 Millionen Euro (2020: 5 Mio. Euro, 2021: 10 Mio. Euro, 2022: 15 Mio. Euro) zur Verfügung zu stellen. Das sind 5 Mio. Euro mehr, als in der letzten Legislaturperiode beschlossen wurden. Davon profitiert auch unser Flensburger Campus massiv.“

Zu dem Vorwurf, die Entwicklungen der letzten Jahre im Sekundarlehramt würden wieder zurückgedreht, ergänzt Andresen:

„Für die Flensburger Universität ändert sich nichts. Ganz im Gegenteil kommt sogar das Fach Darstellendes Spiel auf Sekundarstufe II-Niveau hinzu. Ein Ausspielen des Flensburger gegen das Kieler Lehramt sollten wir nicht weiter heraufbeschwören. Vielmehr geht es darum, unsere Hochschulen auch für die Zukunft weiter zu stärken und eine vielfältige Hochschullandschaft in Schleswig-Holstein zu fördern.“
Bei der Ansiedlung neuer Professuren an der Europa-Universität sei zudem mit voll ausgestatteten Professuren kalkuliert worden. Dies schließe auch Mitarbeiterstellen mit ein.

„Wir haben für unsere Flensburger Hochschulen in den vergangen Jahren bereits viel erreicht. Diese Entwicklung werden wir auch in dieser Legislaturperiode weiter fortsetzen und sind dabei auf einem sehr guten Weg. Viel dringender ist aktuell aber z.B. die mangelhafte Wohnsituation von Studierenden in Flensburg. Hierfür werden weitere Studierendenwohnheime und das Integrationshaus mit Landesmitteln gebaut. Wir Grüne haben eine Stärkung unserer Hochschulen im Koalitionsvertrag mit CDU und FDP durchgesetzt. Der Kollege Dunckel sollte nicht faktenfrei Verunsicherung streuen.“

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