Schleswig-Holsteins Hochschulen wurden von der Politik immer stiefmütterlich behandelt. Mein Ziel im Landtag ist es den Hochschulen sowie ihren Studierenden im Land eine Stimme zu geben. Dialog ist dabei entscheidend. Als Grüne treten wir für mehr Autonomie, demokratischere Hochschulen und alternative Formen von Lehre und Forschung ein.
Wir wollen interdisziplinäre Studiengänge und selbstständige Projektarbeit stärken. Trockene Vorlesungen in überfüllten Hörsälen müssen die Ausnahme sein.
Schleswig-Holstein hat viel zu wenige Studienplätze. Dies wird sich im Rahmen des Hochschulpakts leicht ändern. Ziel muss es aber sein dauerhaft die Anzahl der Studienplätze von ca. 49.000 auf 60.000 zu erhöhen.
Es geht aber nicht nur um Quantität, sondern besonders auch um die Qualität der universitären Ausbildung. Studienbedingungen, gerade an der größten Universität im Land, der Christian-Albrechts Universität, oder in der Lehramtsausbildung müssen deutlich verbessert werden.
Ich bekenne mich zu unserer pluralen (multipolaren?) Hochschullandschaft. Anstatt sie abzuspecken muss sie im Gegenteil dringend weiterentwickelt und ihre Stärken müssen genutzt und ausgebaut werden.
Es gibt unendlich viele Baustellen in der Hochschulpolitik, ich persönlich, aber auch wir Grünen insgesamt, wollen die politischen und parlamentarischen Ansprechpartner für die Hochschulen sein.
Diesem Anspruch fühlen wir uns verpflichtet.



