Zu den in Lübeck aufgetauchten Drohbriefen an Migrantenorganisationen sagt der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Die nun auch in Schleswig-Holstein aufgetauchten Drohbriefe sind widerlich und werden von uns scharf verurteilt. Wir stehen solidarisch zu allen MigrantInnen: Unsere Gesellschaft ist und bleibt bunt.
Gefährlich wäre es nun, die Pamphlete als spinnerte Einzelfälle abzutun. Mit allen Mitteln muss verhindert werden, dass das antimuslimische und ausländerfeindliche Gedankengut sich ausbreitet und Akzeptanz in der Gesellschaft findet. Daher ist es gut, dass wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben, dass im Kampf gegen Rechtsextremismus die Präventions- und Exitstrukturen im Land ausgebaut werden.
Der Kampf gegen Rechts muss aber weiterhin parteiübergreifend und gemeinsam mit der Zivilgesellschaft erfolgen. Wegducken ist das Schlimmste was passieren kann.


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